Home Galerie Workshops Über mich Impressum AGB's Disclaimer
AGB

Allgemeine Liefer- und Geschäftsbedingungen

von Andreas Wensauer, Blende 1.2 photography, Im Fußtal 75, 50171 Kerpen, nachstehend der Fotograf genannt.  Stand 22.04.2016



1 Geltung

Die nachfolgenden allgemeinen Liefer- und Geschäftsbedingungen (im folgenden AGB genannt) gelten für alle vom Fotografen durchgeführten Aufträge, Angebote, Lieferungen und Leistungen.

Sie gelten als vereinbart mit Entgegennahme der Lieferung oder Leistung bzw. des Angebots des Fotografen durch den Auftraggeber, spätestens jedoch mit der Annahme des Bildmaterials zur Veröffentlichung. Wenn der Auftraggeber den AGB widersprechen will, ist dieses schriftlich binnen drei Werktagen zu erklären. Abweichenden Geschäftsbedingungen des Auftraggebers wird hiermit widersprochen. Abweichende Geschäftsbedingungen des Auftraggebers erlangen keine Gültigkeit, es sei denn, dass der Fotograf diese schriftlich anerkennt.

Die AGB gelten im Rahmen einer laufenden Geschäftsbeziehung auch ohne ausdrückliche Einbeziehung auch für alle zukünftigen Aufträge, Angebote, Lieferungen und Leistungen des Fotografen, sofern nicht ausdrücklich abweichende Regelungen getroffen werden.


2 Auftragsproduktionen

Soweit der Fotograf Kostenvoranschläge erstellt, sind diese unverbindlich. Treten während der Produktion Kostenerhöhungen ein, sind diese erst dann vom Fotografen

anzuzeigen, wenn erkennbar wird, dass hierdurch eine Überschreitung der ursprünglich veranschlagten Gesamtkosten um mehr als 15 % zu erwarten ist. Wird die vorgesehene

Produktionszeit aus Gründen überschritten, die der Fotograf nicht zu vertreten hat, so ist eine zusätzliche Vergütung auf der Grundlage des vereinbarten Zeithonorars

bzw. in Form einer angemessenen Erhöhung des Pauschalhonorars zu leisten.

Der Fotograf ist berechtigt, Leistungen von Dritten, die zur Durchführung der Produktion eingekauft werden müssen, im Namen und mit Vollmacht sowie für Rechnung des Auftraggebers in Auftrag zu geben.

Sind dem Fotografen innerhalb von zwei Wochen nach Ablieferung der Aufnahmen keine schriftlichen Mängelrügen zugegangen, gelten die Aufnahmen als vertragsgemäß und mängelfrei abgenommen.

Mit Auftragserteilung erkennt der Auftraggeber unsere Bildauffassung und  Gestaltung ausdrücklich an. Macht er nachträglich Änderungswünsche geltend, werden diese gesondert berechnet.


3 Gestaltungsfreiheit

Hat der Auftraggeber dem Fotografen keine ausdrücklichen Weisungen hinsichtlich der Gestaltung der Fotografien gegeben, so sind Reklamationen bezüglich der Bildauffassung, sowie der künstlerisch-technischen Gestaltung ausgeschlossen. Wünscht der Auftraggeber während oder nach der Aufnahmeproduktion Änderungen, so hat er die Mehrkosten zu tragen. Der Fotograf behält den Vergütungsanspruch für bereits begonnene Arbeiten.
Retuschen und Kaschierarbeiten erfolgen ausschließlich auf Gefahr des Auftragsgebers, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.

4 Überlassenes Bildmaterial (digital)

Die AGB gelten für jegliches dem Auftraggeber überlassenes Bildmaterial, gleich in welcher Schaffensstufe oder in welcher technischen Form sie vorliegen. Sie gelten insbesondere auch für elektronisches oder digital übermitteltes Bildmaterial.

Der Auftraggeber erkennt an, dass es sich bei dem vom Fotografen gelieferten Bildmaterial um urheberrechtlich geschützte Lichtbildwerke i.S.v. § 2 Abs.1 Ziff.5 Urheberrechtsgesetz handelt.

Vom Auftraggeber in Auftrag gegebene Gestaltungsvorschläge oder Konzeptionen sind eigenständige Leistungen, die zu vergüten sind. Das überlassene Bildmaterial bleibt Eigentum des Fotografen, und zwar auch in dem Fall, dass Schadensersatz hierfür geleistet wird.

Reklamationen, die den Inhalt der gelieferten Sendung oder Inhalt, Qualität oder Zustand des Bildmaterials betreffen, sind innerhalb von zwei Wochen nach Empfang mitzuteilen. Anderenfalls gilt das Bildmaterial als ordnungsgemäß, vertragsgemäß und wie verzeichnet zugegangen.

Sofern nichts anderes vereinbart ist, werden die Fotografien in digitaler Form im Datenformat 'jpg' geliefert.  Die Originale der Fotografien verbleiben im Besitz des Fotografen. Bedingt durch unterschiedliche Seitenverhältnisse einzelner Fotografien kann es zu Größenabweichungen kommen
Auf Wunsch besteht die Möglichkeit das Bildmaterial per Downloadlink abzurufen.

Im Falle der nicht persönlichen Abholung erfolgt die Versendung der Fotografien auf Kosten und Gefahr des Auftraggebers.

Die Aufbewahrung digitaler Dateien ist nicht Teil des Auftrags. Der Fotograf bewahrt die digitalen Dateien ohne Gewähr auf.

Bei Verlust der Aufnahmen in Form digitaler Dateien, beschränkt sich die Ersatzpflicht des Fotografen darauf, ein Ersatzshooting kostenlos zur Verfügung zu stellen. Weitere Ansprüche, etwa bei Hochzeitsaufnahmen sind ausgeschlossen.


5 Nutzungsrechte

Dem Fotografen steht das Urheberrecht an den Fotografien nach Maßgabe des Urheberrechtsgesetzes zu.
Die Fotografien sind grundsätzlich nur für den eigenen Gebrauch des Auftragsgebers bestimmt.
Bei der Verwertung der Fotografien kann der Fotograf verlangen, als Urheber der Fotografie genannt zu werden. Eine Verletzung des Rechts auf Namensnennung berechtigt den Fotografen zum Schadensersatz.
Vorschläge und Weisungen des Auftragsgebers oder seiner Mitarbeiter und Beauftragten begründen kein Miturheberrecht.

Jede über die oben genannte hinausgehende Nutzung, Verwertung, Vervielfältigung, Verbreitung oder Veröffentlichung ist honorarpflichtig und bedarf der vorherigen ausdrücklichen Zustimmung des Fotografen. Das gilt insbesondere für:eine Zweitverwertung oder Zweitveröffentlichung, insbesondere in Sammelbänden, produktbegleitenden Prospekten, bei Werbemaßnahmen oder bei sonstigen Nachdrucken, jegliche Bearbeitung, Änderung oder Umgestaltung des Bildmaterials.

Der Auftraggeber ist nicht berechtigt, die ihm eingeräumten Nutzungsrechte ganz oder teilweise auf Dritte, auch nicht auf andere Konzern- oder Tochterunternehmen, zu übertragen.

Die Einräumung der Nutzungsrechte steht unter der aufschiebenden Bedingung der vollständigen Bezahlung sämtlicher Zahlungsansprüche des Fotografen aus dem jeweiligen

Vertragsverhältnis.

Die Bearbeitung von Lichtbildern des Fotografen, bedarf der vorherigen Zustimmung des Fotografen. Entsteht durch Foto-Composing, Montage oder sonstige elektronische Manipulation ein neues Werk, ist dieses zu kennzeichnen. Die Urheber der verwendeten Werke und der Urheber des neuen Werkes sind Miturheber im Sinne des §8UrhG.

Der Auftraggeber versichert, dass er dazu berechtigt ist, die Fotografen mit der elektronischen Bearbeitung fremder Lichtbilder zu beauftragen, wenn er einen solchen Auftrag erteilt. Er stellt die Fotografen von allen Ansprüchen Dritter frei, die auf der Verletzung dieser Pflicht beruhen.


6 Haftung

Der Fotograf übernimmt keine Haftung für die Verletzung von Rechten abgebildeter Personen oder Objekte.

Für die Verletzung von Pflichten, die nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit wesentlichen Vertragspflichten stehen, haftet der Fotograf für sich und seine Erfüllungsgehilfen nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Der Fotograf haftet ferner für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, die er oder seine Erfüllungsgehilfen durch schuldhafte Pflichtverletzungen herbeigeführt haben.
Für Schäden an Aufnahmeobjekten, Vorlagen, Filmen, Displays, Layouts oder Daten haftet der Fotograf, wenn nichts anderes vereinbart wurde, nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.
Beanstandungen gleich welcher Art sind innerhalb von 14 Tagen nach Ablieferung der Fotografien schriftlich beim Fotografen geltend zu machen. Danach gelten die Lieferungen und Leistungen als mängelfrei abgenommen.
Der Auftraggeber versichert, dass er an allen dem Fotografen übergebenen Vorlagen das Vervielfältigungs- und Verbreitungsrecht sowie bei Personenbildnissen die Einwilligung der abgebildeten Personen zur Veröffentlichung, Vervielfältigung und Verbreitung besitzt. Ersatzansprüche Dritter, die auf der Verletzung dieser Pflicht beruhen, trägt alleine der Auftragsgeber.

Der Fotograf haftet nicht für Lichtbeständigkeit und Dauerhaftigkeit der Lichtbildern, sowie der

Haltbarkeit der Datenträger.


7 Haftungsausschluss

Der Fotograf haftet nicht für die Verschmutzung / Beschädigung von Kleidung oder Objekten, die nicht auf Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zurückzuführen sind.

Bei Verschmutzungen / Beschädigungen der Kleidung in Folge Arbeiten mit Bodypaint Farben, anderen Farben, sowie Mehl oder Wasser , haftet der Fotograf nicht.

Ebenso haftet der Fotograf nicht für allergische Reaktionen auf jegliche kosmetischen Artikel, sowie Farben, Bodypaint, Mehl, Tierhaare und andere Umwelteinflüsse ( Pollen, Staub, Schimmelsporen ).

Der Auftraggeber hat dem Fotografen etwaige Allergien oder Unverträglichkeiten vor dem Shooting anzugeben.


8 Honorare

Es gilt das vereinbarte Honorar.

Durch den Auftrag anfallende Kosten und Auslagen (z.B. Material- und Laborkosten, Modellhonorare, Kosten für erforderliche Requisiten, Studio-miete, Reisekosten, erforderliche Spesen etc.) sind nicht im Honorar enthalten und gehen zu Lasten des Auftraggeber.

Der Honoraranspruch ist bei Ablieferung der Aufnahme fällig. Wird eine Produktion in Teilen abgeliefert, so ist das entsprechende Teilhonorar mit jeweiliger Lieferung fällig. Der Fotograf ist berechtigt, bei Produktionsaufträgen Abschlagszahlungen entsprechend dem jeweils erbrachten Leistungsumfang zu verlangen.

Eine Aufrechnung oder die Ausübung des Zurückbehaltungsrechts ist nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen des Auftraggeber zulässig.

Zulässig ist außerdem die Aufrechnung mit bestrittenen aber entscheidungsreifen Gegenforderungen.


9 Leistungsstörungen und Ausfallhonorar

Wird die für die Durchführung des Auftrags vorgesehene Zeit aus Gründen, die der Fotograf nicht zu vertreten hat, wesentlich überschritten, so erhöht sich das Honorar, sofern ein Pauschalpreis vereinbart war, entsprechend. Ist ein Zeithonorar vereinbart, erhält der Fotograf auch für die Wartezeit den vereinbarten Stunden- oder Tagessatz, sofern nicht der Auftraggeber nachweist, dass  dem Fotografen kein Schaden entstanden ist.
Liefertermine für Fotografien sind nur dann verbindlich, wenn sie von Fotografen schriftlich bestätigt wurden.

Rechnungen sind sofort nach dem Fotoshooting in bar ohne Abzug zahlbar. Bis zur vollständigen Zahlung des Kaufpreises bleiben die Fotografien Eigentum des Fotografen.


10 Vertragsstrafe, Schadensersatz

Bei jeglicher unberechtigten (ohne Zustimmung des Fotografen erfolgten) Nutzung, Verwendung, Wiedergabe oder Weitergabe des Bildmaterials ist für jeden Einzelfall eine Vertragsstrafe in Höhe des fünffachen Nutzungshonorars zu zahlen, vorbehaltlich weitergehender Schadensersatzansprüche.


11 Datenschutz
Zum Geschäftsverkehr erforderliche Daten des Auftragsgebers können gespeichert werden. Der Fotograf verpflichtet sich, die ihr im Rahmen des Auftrages bekannt gewordenen Informationen vertraulich zu behandeln.


12 Teilnahme an Workshops

a ) Anmeldung

Nur die fristgerechte Überweisung der Anzahlung ( laut Workshopangebot ) wird als verbindliche Anmeldung zum Foto-Workshop (Workshop, zur Individualschulung) verstanden. Durch die Anmeldung eines Teilnehmers zu einer solchen Schulung wird ein auf die Dauer der Schulung begrenzter Dienstvertrag zwischen dem Workshopleiter und dem Kunden abgeschlossen.

Namen und Kontaktdaten der Kursteilnehmer / des Kunden werden vom Workshopleiter streng vertraulich behandelt und aus Gründen des Datenschutzes nicht an Dritte weitergegeben. Mit der Anmeldung zu einer Schulung oder mit Bestellung eines Vortrages stimmt der Kunde einer elektronischen Verarbeitung seiner Daten zum Zwecke der Verwaltung und Selbstorganisation des Veranstalters zu.


b) Entgelte, Zahlung, Stornierung & Gutscheine

Sofern dem Kunden kein schriftliches Angebot vorgelegt worden ist, gelten die in dem aktuellen ausgeschriebenen Vergütungen und Entgelte.

Entgelte sind prinzipiell vom Kunden vor der Teilnahme eines Foto-Workshops (Individualschulung) vollständig zu entrichten, bei der Ausschreibung des Workshops wird ein Zahlungstermin festgelegt.

Bei zu geringer Teilnehmerzahl behalten wir uns eine Absage der Veranstaltung vor. Bei einer Stornierung eines Foto Workshops von Seitens des Veranstalters (einer Individualschulung) wird dem Kunden das Entgelt vollständig und unbar erstattet. Hotelbuchungen, Flüge, bereits gebuchte Zugfahrten können nur im Rahmen, des jeweiligen Anbieters storniert werden, dies hat der Workshopteilnehmer selbst zu regeln.

Die Entgelte für Foto Workshops (Gruppenseminare, Individualschulungen) werden dem  Kunden vom Veranstalter in voller Höhe erstattet, wenn eine Veranstaltung vom Veranstalter selbst abgesagt werden musste oder der Kunde mit einer vom Veranstalter zu verantwortenden zeitlichen und/oder räumlichen Verlegung der Veranstaltung nicht einverstanden ist.

Damit Workshops zu den ausgewiesenen Entgelten durchgeführt werden können, muss eine Mindestteilnehmerzahl (siehe Ausschreibung der Veranstaltung) erreicht werden. Ein Workshop findet grundsätzlich nicht statt, wenn die Mindestteilnehmerzahl unterschritten wird.

Mit schriftlicher Einwilligung der Teilnehmer kann ein Workshop gegen entsprechend höhere Entgelte auch dann stattfinden, wenn die ursprünglich beabsichtigte Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht worden ist.

Bei Workshops werden die zur Verfügung stehenden Seminarplätze strikt in der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben. Maßgeblich hierfür ist das Datum der Entgeltzahlung (Kontoeingang bzw. Barzahlung).

Für den Fall, dass ein Workshop überbucht ist ( also mehr Anmeldungen vorliegen als Workshop-Plätze zur Verfügung stehen ), werden die „überzähligen“ Teilnehmer auf eine Warteliste gesetzt und bezüglich ihrer Position informiert. Wenn ein Platz frei wird, rückt der Inhaber der obersten Position auf der Warteliste in die Teilnehmerliste auf. Die Position aller anderen überzähligen Teilnehmer rückt somit weiter auf.

Auf Wunsch kann ein überzähliger Teilnehmer auch von der Warteliste gestrichen werden. In diesem Fall wird das bereits gezahlte Honorar wahlweise vollständig erstattet oder mit einer anderen Workshop-Buchung verrechnet.

Eine Woche vor Beginn eines Gruppen-Workshops werden die Teilnehmer benachrichtigt, falls die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht worden ist und der Workshop nicht stattfinden kann.

Muss ein Workshop abgesagt werden, durch Krankheit, Verletzungen oder anderen gravierenden Vorkommnissen des Models oder des Workshop Leiters,  können die Teilnehmer wählen, ob das Entgelt vollständig zurückerstattet oder für einen Ersatztermin angerechnet werden soll. Weitergehende Ansprüche – auch bei kurzfristigen (z.B. notfallbedingten) Absagen – werden ausgeschlossen.


c) Rücktritt durch den Kunden, Umbuchung, Rücktritt durch den Workshopleiters

Der Kunde kann jederzeit vor Beginn der Veranstaltung von der Buchung zurücktreten ("Stornierung"). Dieser Rücktritt ist dem Anbieter schriftlich zu erklären. Maßgeblich ist der Zugang der Rücktrittserklärung beim Anbieter. Im Falle des Rücktritts berechnet Ihnen der Anbieter eine Aufwandspauschale im Verhältnis zum Preis des Fotokurses nach der nachfolgenden Staffelung:

bis zum 16. Tag vor Beginn der Veranstaltung: 0 %

bis zum 15. Tag vor Beginn der Veranstaltung: 40 %

bis zum 10. Tag vor Beginn der Veranstaltung: 60 %

bis zum 5. Tag vor Beginn der Veranstaltung: 100 %

Sollten durch den Rücktritt dem Anbieter höhere Kosten entstanden sein, kann er diese gegenüber dem Kunden geltend machen. Der Kunde ist dann verpflichtet die tatsächlich angefallenen Kosten zu bezahlen.
Tritt der Kunde nicht rechtzeitig von der Buchung zurück oder benennt einen Ersatzteilnehmer, ist der Kunde verpflichtet die gesamte Kursgebühr zu bezahlen. Etwaige schon gezahlte Preise werden in diesem Fall nicht zurückerstattet.

Nach Abschluss des Vertrages besteht grundsätzlich kein Recht auf Änderung des Vertragsgegenstands. Wünscht der Kunde eine Umbuchung auf eine andere Veranstaltung des Anbieters, so ist dies bis zu 15 Tage vor Beginn der Veranstaltung möglich. In diesem Fall berechnet der Anbieter eine pauschale Gebühr in Höhe von € 25. Die alternative Veranstaltung des Anbieters muss in diesem Fall den gleichen oder eine höheren Preis als die ursprüngliche Veranstaltung haben. Erfolgt der Eingang des Umbuchungswunschs nicht vor der genannten Frist, so wird dem Kunden Pauschale gemäß oben aufgeführter Staffelung berechnet. Entstehen dem Anbieter durch die Umbuchung höhere Kosten, können diese vom Anbieter geltend gemacht werden.


d) Haftung, Ausschluss vom Workshop

Der Workshopleiter und seine Mitveranstalter übernehmen gegenüber den Teilnehmern keine Haftung, auch nicht für Verluste oder Beschädigungen an von Teilnehmer mitgebrachten Gegenständen und Ausrüstungen. Jeder Teilnehmer ist für von ihm verursachte Schäden selbst haftbar.

Kunden können während der Veranstaltung Fotoapparate, Objektive und Fotozubehör ("Testequipment") zur Verfügung gestellt bekommen. Für Schäden an diesen Geräten haftet der Kunde auch bei leichter Fahrlässigkeit. Dies gilt auch für Geräte, die der Workshopleiter zur Durchführung der Veranstaltung verwendet. Dies können beispielsweise die eigene Kamera, Objektive und Zubehör des Fototrainers sein, die nicht als Testequipment zur Verfügung gestellt werden. Soweit die Fotoapparateversicherung des Workshopleiters (soweit vorhanden) für Schäden einspringt, begrenzt sich die Haftung des Kunden auf den von der Fotoapparateversicherung nicht übernommenen Teil ("Selbstbehalt") und einer zusätzlichen Pauschale in Höhe von 50 Euro. Der Kunde kann dem Anbieter nachweisen, dass die pauschalen Kosten nicht oder in einer wesentlich geringeren Höhe entstanden sind. Veränderungen an den zur Verfügung gestellten Gegenständen, die durch den vertragsgemäßen Gebrauch entstanden sind, hat der Kunde nicht zu vertreten.

Teilnehmern, die den zielführenden und harmonischen Ablauf einer Schulung (eines Workshops, Seminars, einer Individualschulung, etc.) oder die Sicherheit von anderen Teilnehmern gefährden, diese belästigen oder die zur Verfügung gestellten Arbeitsmittel beschädigen, kann der geschlossene Dienstvertrag vom Veranstalter form- und fristlos mit sofortiger Wirkung gekündigt werden. Vom Schulungsbetrieb entfernte Teilnehmer haben keinen Anspruch auf Rückzahlung von Entgelten oder Erstattung von Kosten. Eine gewerbliche Nutzung der beim Workshop enstandenen Bilder ist ausgeschlossen. Ebenso ist die verwendung für kommerzielle / kostenpflichtige Veranstaltungn wie Partys, Workshops, Events ausgeschlossen, oder bedarf einer schriftlichen Genehmigung von Workshopleiter


e) Ersatzmodel und Nichterscheinen des Models

Der Workshopleiter hat jederzeit das Recht ein anderes Model als das in der Vorankündigung genanntes für den Workshop einzusetzen. Diese Entscheidung wird immer einen organisatorischen Hintergrund haben, der Veranstalter ist aber nicht verpflichtet diese Entscheidung zu begründen.

Falls das Model an Tag des Workshops nicht erscheint und kein Ersatz gefunden werden kann, bekommen die Workshopteilnehmer Ihr Geld zurückerstattet.


f) Stornierung des  Workshops bei unzureichender Teilnehmeranzahl

Falls sich innerhalb der im Job ausgeschriebenen Zeitspanne nicht genug Interessenten anmelden, hat der Workshopteilleiter das Recht, dass gebuchte Model zu stornieren oder den Termin zu verschieben. Das Model kann keine Schadensersatzansprüche oder Stonierungskosten geltend machen, es sei denn dies wurde vorher in einem anderen Vertrag ( z.B. Über eine Agentur ) anders geregelt.


g) Soweit auf Fotos andere Teilnehmer als das beteiligte Model zu sehen sind, ist darauf zu achten, dass Bildnisse grundsätzlich nicht ohne Einwilligung sämtlicher darin abgebildeter Personen veröffentlicht oder verbreitet werden dürfen. Im Übrigen ist darauf zu achten, dass nichtakkreditierte Personen generell nicht mit abgelichtet werden.



13 Allgemeines

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland als vereinbart, und zwar auch bei Lieferungen ins Ausland.

Nebenabreden zum Vertrag oder zu diesen AGB bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform.

Die etwaige Nichtigkeit bzw. Unwirksamkeit einer oder mehrerer Bestimmungen dieser AGB berührt nicht die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen. Die Parteien verpflichten sich, die ungültige Bestimmung durch eine sinnentsprechende wirksame Bestimmung zu ersetzen, die der angestrebten Regelung wirtschaftlich und juristisch am nächsten kommt.

Erfüllungsort und Gerichtsstand ist der Wohnsitz des Fotografen.

Rechnungen sind sofort nach dem Fotoshooting in bar ohne Abzug zahlbar. Bis zur vollständigen Zahlung des Kaufpreises bleiben die Fotografien Eigentum des Fotografen.